17.12.2019 - Zaubershow

Schulen Seedorf im Zauber der Magie

Von Kari Russi

Anfang Woche standen die Schülerinnen und Schüler der Kreisprimarschule Seedorf-Bauen (KPSSB) und der Kreisschule Seedorf (KSS) im Bann der Magie. Mit raffinierten Tricks brachte sie ein Zauberer zum Staunen.

Das Schuljahr 2019/20 steht sowohl an der KSS als auch an der KPSSB unter dem Motto «Magie». Und was würde da nicht besser passen, als einen wahren Meister seines Fachs bei seinem Auftritt zu bewundern, ihm mit ungläubigen Augen bei seinen raffinierten Tricks zuzuschauen und einfach nur zu staunen. So geschehen am vergangenen Montag und Dienstag, als mit Phil Rice ein gerade einmal 21-jähriger Zauberer in der Aula der Kreisschule die Schülerinnen und Schüler der Primar- und Oberstufe begeisterte.

Schon als Jugendlicher ein wahrer Meister   
Bereits als 18-Jähriger wusste der smarte Magier aus Bobingen bei Augsburg (Deutschland), dass er dereinst einmal Zauberer werden möchte. Begonnen hatte alles jedoch schon mit neun Jahren, als er von seinen Grosseltern einen Zauberkasten geschenkt bekam. Nach ersten Auftritten bei Kindergeburtstagen liess ihn die Freude an der Zauberei nicht mehr los, und kurz nach dem Abitur machte er die Magie definitiv zu seinem Beruf. Zweimal wurde er deutscher Jugendmeister im Zaubern und darauf in den «Magischen Zirkel» - ein Zauberer Klub - aufgenommen. Der Grossvater war es dann auch, der ihm vorschlug, seinen bürgerlichen Namen Philipp Reisner in den eingängigeren Phil Rice umzuwandeln. Seither hat er mit seinen Auftritten die Leute rund um den Globus «verzaubert» und kann von seiner Kunst ganz gut leben.

Kontakt zu den Kindern und Jugendlichen schnell gefunden
Mit seiner lockeren Art kommt Rice bei den Kindern und Jugendlichen sofort bestens an. Vom ersten Moment seines Auftrittes an sucht er den Kontakt zu ihnen, holt sie immer wieder auf die Bühne und macht sie zu Assistentinnen und Assistenten seiner Zaubereien. Aber auch die Lehrkräfte werden Teil seiner Tricks. So lässt Rice eine Lehrerin aus einem Buch ein x-beliebiges Wort merken, das er treffsicher erraten kann. Natürlich gibt der Magier anschliessend nicht preis, wie er auf die richtige Lösung gekommen ist, denn damit würde ja der Reiz seiner Kunst hinfällig. Darauf holt Rice ein Mädchen und einen Jungen auf die Bühne, lässt sie eine verdeckte Brille anziehen und nach einem Gegenstand greifen. Während das Mädchen eine Armbanduhr gefühlt haben will, entscheidet sich der Junge eher für ein Portemonnaie, also beide für etwas eher Feines. Als Rice aber den wirklichen Gegenstand zum Vorschein bringt, sind es aber zwei ordentlich grosse Pringles-Chipszylinder. Später verwandelt er ein Feuerzeug in eine 10-Euronote und diese umgehend in einen Schokoriegel. Und nachdem er einen Schüler einen Tennisball aufschneiden lässt, findet sich darin doch tatsächlich die Banknote, die er erst gerade vorher von einem Lehrer ausgeliehen hat. Die Bewunderung der Anwesenden ist dem Zauberer gewiss und mancher fragt sich wohl, wie er das nur alles fertiggebracht hat.

Einblick in seinen Alltag
Nach einer knappen Stunde Magie auf höchster Ebene steht Phil Rice den Anwesenden noch für Fragen zur Verfügung. Dabei erzählt er, wie er täglich seine Fingerfertigkeit trainiert oder seinen Alltag einteilt (und auch mal ausschlafen kann), wie lange er für einen neuen Trick übt und woher er überhaupt die Ideen für neue Illusion hat. Er verrät aber auch, dass er kein Star, sondern ein ganz normaler Mensch ist, dem bei seinen Zaubereien der Kontakt zu den Leuten gefällt. Je gemütlicher, desto besser! In der Zukunft möchte er noch mehr raus in die Welt, um seine Zaubereien zeigen zu können. Dorthin, wo die Menschen leichter zu begeistern sind als in Deutschland, in den Süden oder nach Asien, wo man viel spontaner auf seine Kunst reagiert und wo ihm ein Auftritt fast wie Urlaub vorkommt. So ist es ihm auch möglich, bis zu 50 Shows in zwei Monaten durchzuführen.

Ein Foto mit dem Magier darf nicht fehlen
Zum Abschluss der Veranstaltung wünschen sich natürlich vor allem die Mädchen noch ein gemeinsames Bild mit dem Künstler, zu dem er sich – umgänglich, wie er ist – gerne bereit erklärt. Eine unvergessliche Zaubershow ist damit zu Ende, ein Show voller Magie und Zauberei.

 

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